Wunderkammer

Wie Barockmusik, Bienen und eine Vision Naturkosmetik neu definieren

Hinter der jungen österreichischen Naturkosmetiklinie Wunderkammer steht eine bemerkenswerte Frau. Manuela Mitterer verbindet als Barockmusikerin, Flötistin, Imkerin und Gründerin Wissenschaft, Natur und Ästhetik zu einer der spannendsten neuen Beauty-Marken aus Österreich, wobei sie Schönheit nicht als Oberfläche versteht, sondern als Resonanzraum.

Manuela Mitterer verbindet als Musikerin, Imkerin und Gründerin Wissenschaft, Natur und Ästhetik zu einer der spannendsten neuen Beauty-Marken aus Österreich© Manuela Mitterer

„Ich bin ganz grundlegend Musikerin, Barockmusikerin“, sagt sie und genau hier beginnt die Geschichte. Wer Barockmusik spielt, lernt früh, sich in der Tiefe zu verlieren, Schichten zu hören, Nuancen zu fühlen. „Man muss richtig eintauchen, ganz dediziert und idealistisch an etwas arbeiten.“ Diese Disziplin und Hingabe, das fast meditative Arbeiten an der Perfektion ist es, was auch ihre Marke prägt. Denn Wunderkammer ist keine schnelle Idee - es ist das Ergebnis eines Prozesses, der sich über Jahre entwickelt hat.

Der eigentliche Wendepunkt kommt leise. Während der Pandemie kehrt Mitterer zurück in ihre Heimat Kärnten, in die Nockberge, eine Landschaft, die nicht inszeniert, sondern ursprünglich ist. Dort beginnt sie sich intensiv mit Imkerei zu beschäftigen, zunächst aus Interesse, dann aus echter Faszination. „Ich wollte wissen, wie man Honig macht, so gut wie möglich, mit höchster Qualität.“ Doch schnell wird klar: Es geht nicht nur um Honig. Es geht um ein komplexes System, um ein Zusammenspiel aus Natur, Präzision und Wissen. Um etwas Besonderes. „Je mehr ich darüber gelernt habe, desto mehr wurde mir bewusst, dass es ein riesiger Schatz ist.“

Aus dieser Erkenntnis entsteht eine Idee, die fast selbstverständlich wirkt, und doch alles andere als das ist: Warum diese wertvollen Bienenprodukte nur konsumieren, wenn sie auch auf der Haut wirken können? Was folgt, ist kein klassischer Markteintritt, sondern der bewusste Aufbau einer Hautpflege.. Nicht als Nebenprodukt der Imkerei, sondern als eigenständige, ästhetische Linie. „Meine Idee war, hier neu mit etwas zu starten, das auf eigenen Beinen stehen kann.“

Inspiriert von den barocken Sammlungen seltener und kostbarer Objekte, spiegelt er genau das wider, was diese Marke ist: eine kuratierte Sammlung von Essenzen, Wissen und Natur© Beauty.at - Wunderkammer

Der Name Wunderkammer ist dabei weit mehr als ein schöner Begriff. Er ist Programm. Inspiriert von den barocken Sammlungen seltener und kostbarer Objekte, spiegelt er genau das wider, was diese Marke ist: eine kuratierte Sammlung von Essenzen, Wissen und Natur. „Der Begriff ist sehr barock, ich habe eben diese Liebe zu alten Kostbarkeiten,“ gesteht Manuela Mitterer. Gleichzeitig trägt der Name eine Vision in sich: „Eine Wunderkammer kann immer weiter wachsen. Und auch die Marke entwickelt sich weiter - organisch, wie die Natur selbst".

Was Wunderkammer besonders macht, lässt sich nicht allein über Inhaltsstoffe erklären, so hochwertig diese auch sind - von Bienenwachs über Propolis bis hin zu Gelée Royale. Es ist vielmehr diese unsichtbare Verbindung zur Musik, die allem eine zusätzliche Dimension verleiht. „Die Musik ist Teil von mir, sie schwingt immer mit.“ Und genau dieses „Mitschwingen“ wird zum Leitmotiv. Schönheit wird hier nicht funktional gedacht, sondern emotional. Energetisch. „Ich glaube, alles, was wir machen, fließt hier hinein und das Produkt strahlt es nach außen.“

In einer Welt, in der vieles laut, schnell und austauschbar geworden ist, wirkt diese Marke fast wie ein Gegenentwurf. Kein lautes Versprechen, kein übertriebener Anspruch – sondern Substanz.© Wunderkammer Cosmetics

Auch visuell geht Wunderkammer bewusst einen anderen Weg. Statt der oft erdigen, schweren Codes klassischer Naturkosmetik setzt die Marke auf Leichtigkeit, Helligkeit und Klarheit. „Wir haben bewusst Farben gewählt, die etwas Positives ausstrahlen und den Geist erheben.“ Die ikonische hexagonale Box greift subtil die Struktur der Bienenwabe auf und übersetzt sie in ein modernes, ästhetisches Design, ein Detail, das zeigt, wie durchdacht jedes Element ist.

Vielleicht ist es genau diese Kombination aus Tiefe, Ästhetik und Haltung, die Wunderkammer so zeitgemäß macht. In einer Welt, in der vieles laut, schnell und austauschbar geworden ist, wirkt diese Marke fast wie ein Gegenentwurf. Kein lautes Versprechen, kein übertriebener Anspruch, sondern Substanz. „Etwas nur wegen Geld zu machen, ist für mich ganz weit weg.“ Stattdessen geht es um Entwicklung, um Kreativität, um das Wachstum von etwas, das wirklich Bedeutung hat. „Mich freut es einfach, Sachen wachsen zu sehen.“

Bemerkenswert ist auch, wie sehr diese Marke von Begegnungen lebt. Von Unterstützung. Von weiblicher Energie. „Andere Frauen sind so unterstützend, das hat mich sehr überrascht.“ Eine zufällige Begegnung wird zur Zusammenarbeit, ein Gespräch zum Impuls für den nächsten Schritt. Wunderkammer wächst nicht nur durch Strategie, sondern durch Resonanz - ganz im Sinne ihrer Gründerin.

Die Produkte enthalten die wertvollen Rohstoffe wie Honig, Propolis, Gelée Royale und Bienenwachs als Essenz von Wunderkammer Cosmetics.  Die Linie ist klein und überschaubar, und das macht sie noch sympathischer. Ein festes Honig-Shampoo, eine feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme, die sich um die Hautbarriere kümmert und den Glow gleich mitliefert, eine Honey Touch Handcreme, die wie ein unsichtbarer Handschuh die Hände beruhigt und pflegt sowie ein lippenpflegender Bee Gloss, der mit einem innovativen Schwämmchen-Applikator punktet. Das ist es - oder wie Manuela Mitterer es selbst formuliert: „Ich will Dinge mit bestem Wissen und mit Herz machen, dann kommt etwas Gutes heraus.“

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