Beauty Mad(e) In USA

Knackig-frische Beauty-News aus dem Fernen Westen

Berit Freutel, Lifestyle-Journalistin

Sparkling. Colorful. Und am liebsten „larger than life“. Die Amerikaner ticken einfach anders. Berit Freutel, Lifestyle-Journalistin, berichtet über Beauty & Wunder in L.A.

GET! YOUR GREENS

Farblos war gestern. The color of the moment is: GREEN! Da ist sich die gesamte Nation einig, allen voran die hipster an der Westcoast. Also rennt neuerdings ganz L.A. statt mit dem obligatorischen weißen Coffee-Cup mit einem neuen Accessoire in der Hand durch die Straßen: the green bottle.

Der Inhalt: Ein Mix aus diversen flüssigen grünen Blättern aller Art. Die message: I’m healthy & fit and I wanna look as radiant as Gwyneth Paltrow. Die #greenjuice selfies on Instagram steigen jedenfalls dieser Tage proportional zu den Juice Bars, die aus dem Boden schießen wie die Schwammerl. Cool: Ein paar der Saftläden fahren als „Food Trucks“ durch die Gegend, wie früher die Eis-Wagen

www.juiceboxlosangeles.com

And what’s the big deal? Eigentlich ist der Schmäh nicht neu und so enthalten die grünen Säfte all das, wovon Oma schon immer gesagt hat, das es gesund ist.

Juices served here

Konkret: Romanesco, Sellerie, Gurke, Spinat, Kohl, Petersilie und für Hartgesottene auch noch Rüben. Die Kombination schmeckt meist leider echt so richtig mean green. Anfänger versuchen es daher vielleicht lieber mit einem Schuss lemon, apple oder pineapple, damit sie den gesunden Drink überhaupt runterkriegen.

Auch angesagt und einen Versuch wert: Ein paar extra spices wie Ginger oder Cayenne pushen das Immunsystem und machen den Cocktail-Genuß zu einem unvergesslichen Abenteuer. Versprochen! Fest steht: Wer einen so genannten „juice cleanse“ macht - d.h.sich also 10 Tage lang ausschließlich von flüssigem Grünzeug ernährt -  kommt an Cayenne & Co nicht vorbei. Stichwort: detox!

Juicebox Los Angeles

Wichtig zu wissen: Neben dem „organic“ Pickerl auf der Flasche sollten die Juices unbedingt das Prädikat „cold pressed“ tragen. Will heißen: Während des Pressvorgangs darf keinerlei Hitze entstehen, die die wertvollen Enzyme, Vitamine & Co killen könnte. Meist geschieht das in einem hydraulischen Pressvorgang. Und erkennbar ist es am Preis: So ein Saftfläschchen kostet gerne bis zu 10 Dollar. Des weiteren sollte man beim Besuch der diversen cold pressed juicerys  darauf achten, sich nicht von den leckeren süßen Früchten verführen zu lassen. Grund: Obst ist super high in sugar (und das in L.A. ist fast so schlimm wie oben-ohne-Baden am Strand).

Also: Mund auf, Augen auf! Die Namen der Säfte haben nämlich System. Zumindest, wenn man insider ist und schon ein paar Liter davon überstanden hat. Der Unterschied zwischen „Greens 3“, „Greens 5“ und „Greens 1,5“? Der  Zuckergehalt sinkt mit den Nummern. Einige Brands sind etwas verspielter im wording und verkaufen „serenity“ oder „clarity“ in Pfand(!)flaschen. Oder „50 shades of green“. Dabei ist der Name ist Programm. Und der Hipness Faktor: high! Los geht’s: go get your greens. Today!

juiceservedhere.com

kreationjuice.com

m oonjuiceshop.com

squeezeonmain.com