Schöne Zähne in der Menopause
Warum Mundgesundheit jetzt zur Hauptsache wird
Die Menopause ist „in aller Munde“ – doch im Mund selbst kommt sie oft zu kurz. Dabei zeigen Studien klar: Postmenopausale Frauen entwickeln häufiger Karies, der DMFT-Index* verschlechtert sich messbar . Ein Thema, das bislang kaum im Bewusstsein war, weder bei Patientinnen noch in der breiten Literatur.
© KI generated by CHATGPT Wie beeinflussen hormonelle Veränderungen die Mundgesundheit?
Mit dem Abfall des Östrogenspiegels verändert sich die Speichelproduktion. Die Speicheldrüsen sind östrogenabhängig. Weniger Östrogen bedeutet: weniger und zähflüssigerer Speichel. Die Folge kann Hyposialie (Mundtrockenheit) sein .
Speichel ist essenziell: Er neutralisiert Säuren, remineralisiert Zahnschmelz und schützt vor Karies. Sinkt seine Qualität, steigt das Risiko für Zahnschäden. Prof. Dr. Bettina von Seefried, Gynäkologin in Zürich , beobachtet in ihrer Praxis: „Es ist erwiesen, dass man postmenopausal mehr Karies entwickelt. Frauen haben postmenopausal ganz klar eine schlechtere Mundgesundheit.“
© Felix Bucher Kieferknochen & Osteoporose
Hinzu kommt ein zweiter Faktor: Knochendichteverlust. Bereits Jahre vor der letzten Periode kann es zu Substanzverlust kommen. Der Kieferknochen ist Teil dieses Systems. Ein geschwächter Knochen beeinflusst Zahnstand und Stabilität, das Parodontitis-Risiko steigt. Die Menopause betrifft also nicht nur Schleimhäute, sondern auch Knochen, Gefäße, Stoffwechsel und eben die Zähne.
Kann Hormonersatz helfen?
Eine bioidente Hormonersatztherapie könnte sich positiv auswirken, da Östradiol systemisch auf Schleimhäute und Speicheldrüsen wirkt . Die Forschung steht hier noch am Anfang, doch präventives Denken ist zentral. Bettina von Seefried empfiehlt: „Jetzt umso mehr sollte Frau auf sich achten!“
Was Frau in der Menopause konkret tun kann:
1. Speichelfluss unterstützen
– Viel trinken
– Zuckerfreie Kaugummis
– Alkoholhaltige Mundspülungen vermeiden
2. Remineralisieren statt nur reinigen
Jetzt braucht der Zahnschmelz aktive Unterstützung z.B. durch SWISSDENT . Die Schweizer Zahnpflege-Marke arbeitet mit besonders niedrigen RDA-Werten (14–40), die den Zahnschmelz kaum abrasiv belasten. SWISSDENT CRYSTAL ist in der Menopause besonders relevant und punktet durch:
– patentierte biomimetische Remineralisierung
– Reparatur von Mineralverlust
– Reduktion von Sensibilität
– Schutz vor Zahnschmelzalterung
Die ergänzende SWISSDENT EXTREME Mundspülung hemmt Bakterienwachstum, reduziert Plaque und sorgt für eine sanfte Aufhellung durch Oxygard® -Technologie.
© Swissdent Beauty-Tipp für die Wechseljahre
Die Menopause ist keine reine Hormonfrage – sie ist eine Ganzkörperphase. Unsere Lebensspanne nach der Menopause ist heute so lang wie nie zuvor. Wer jetzt in Mundgesundheit investiert, investiert in Lebensqualität, Selbstbewusstsein und strahlende Schönheit – von innen heraus. Die Zahnpflege sollte genauso ernst genommen werden wie Hautpflege. Die wichtigsten Schritte:
- 2x täglich remineralisierende Zahnpasta
- sanfte elektrische Zahnbürste
- regelmäßige professionelle Zahnreinigung
- Vitamin-D-Status & Knochengesundheit überprüfen
*Der DMFT-Index
ist ein international gebräuchlicher zahnmedizinischer Messwert zur Beurteilung der Mundgesundheit – insbesondere zur Einschätzung von Kariesbelastung. DMFT steht für:
D = Decayed → kariöse (zerstörte) Zähne
M = Missing → durch Karies fehlende Zähne
F = Filled → gefüllte (behandelte) Zähne
T = Teeth → Zähne
Dieser Index gibt an, wie viele Zähne einer Person von Karies betroffen waren oder sind.
Beispiel: Hat eine Person 2 kariöse Zähne, 1 durch Karies verlorenen Zahn und 4 gefüllte Zähne → ergibt das einen DMFT-Wert von 7.
Je höher der Wert, desto größer die Karieserfahrung im Laufe des Lebens
Der DMFT-Index misst nicht nur aktuelle Karies, sondern die gesamte „Kariesbiografie“ einer Person.
Gerade in der Menopause ist er relevant, weil Studien zeigen, dass postmenopausale Frauen im Durchschnitt einen höheren DMFT-Wert aufweisen – ein Hinweis auf steigendes Kariesrisiko durch hormonelle Veränderungen.
