Der Wiener Opernball am 12.2.2026
Die Pressekonferenz als Ouvertüre
Der Wiener Opernball 2026 beginnt wie jedes Jahr bereits bei der Pressekonferenz: ein society- befülltes Aufwärmprogramm, bei dem sich die TV-Prominenz sowie die Creme de la Creme der Fashion-, Lifestyle- und Genußmittel-Branche gegenseitig auf die Designerpumps treten. Offizieller Partner des Wiener Opernballs zu sein hat hierzulande den gleichen Stellenwert wie zu Kaisers Zeiten der k.u.k. Hoflieferant.
© Katharina Schiffl Roland Weißmann, ORF Generaldirektor, Lilian Klebow, Teresa Vogl, Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper und Andi Knoll
Die Pressekonferenz im Gustav-Mahler-Saal gerät zu einem Vorab-Red-Carpet: PR-Profis, Society-Faces, Opern-Stars und TV-Prominenz nutzen das Blitzlichtgewitter. Staatsoperndirektor Bogdan Roščić liefert das vielleicht ehrlichste und amüsanteste Zitat des Vormittags: „Staatsoperndirektor ist kein ordentlicher Beruf, sondern eine Situation. Und der Opernball ist eine gute Gelegenheit zu lernen, wie man sich am besten versteckt.“ Während vor ihm FotografInnen, Kamerateams und Society-Reporter die perfekte Einstellung suchen, erläutert er mit trockenem Humor die hohe Schule der Opernball-Camouflage: Alle wollen gesehen werden – nur der Direktor nicht unbedingt.
© Katharina Schiffl
Das Debütanten-Paar des Wiener Opernballes mit der Tiara von Swarovski
Offiziell geht es um den 68. Wiener Opernball am 12. Februar 2026, inoffiziell aber um die wichtigste Frage der Saison: Wer kommt zum Ball (und wer nicht), wer trägt was, wer sitzt wo und wer schafft es sicher ins ORF-Bild.
Der 68. Wiener Opernball am 12. Februar 2026 wird nicht nur gesellschaftlich, sondern auch künstlerisch opulent: Mit Opernstars wie Pretty Yende und Benjamin Bernheim, Dirigent Pablo Heras-Casado und einem Eröffnungsprogramm, das von Schostakowitsch bis West Side Story reicht, zieht Broadway-Feeling ins Haus am Ring ein. Dazu ein Ballett in einer Choreografie von Jessica Lang – in Kostümen von Giorgio Armani. Traditionell beschließt der Donauwalzer die Eröffnung, dann geht laut Roščić der „kollektive Wahnsinn“ los.
Beauty-Hotspot Opernball: Lancôme & Wella im Dauereinsatz
In Sachen Beauty wird der Opernball wieder zur Styling-Zone: Lancôme als langjähriger Partner stattet die Debütantinnen schon im Vorfeld mit Gesichtspflege und Make-up-Produkten für den glamourösen Signature Opernball Look aus , in der Ball-Nacht gibt es für alle Gäste des Hauses einen exklusiven Makeup-Service für den perfekten Auftritt. Im Annex des Gustav-Mahler-Saals lädt Lancôme zum „Blush Up“-Foto-Call samt Make-up-Refreshing bis 3 Uhr früh, um unvergessliche Erinnerungsbilder zu kreieren. Eventuelle Wartezeiten versüßt die Lancôme-Bar by Gerstner im Mahlersaal mit erlesenen Gläschen und Amuse-Gueules.
© Lancôme Wella übernimmt den Hair-Talk: Über das Friseur-Partnernetzwerk von Wella erhalten die Debütantinnen kostengünstige Hochsteckfrisuren samt kunstvoll eingearbeiteter Swarovski-Tiara. In der Ballnacht wartet im Annex des Marmorsaals ein Hairstyling-Service bis in die frühen Morgenstunden. Kleine Haarpannen? Kein Problem. Hier wird geglättet, gesteckt, gerettet – diskret, professionell, stilvoll.Das Wella-Team steht bereit, um Bad Hair Moments in grandiose Stylings zu verwandeln.
Die Damenspende
Sie ist eine jener wunderbaren österreichischen Traditionen, die Luxus und Höflichkeit mit einem Augenzwinkern vereinen. Ursprünglich entstand die Damenspende im 19. Jahrhundert als galanter Akt: Der Ballherr überreichte seiner Dame ein kleines Geschenk – als Dank für Tanz, Gesellschaft und Anmut. Heute ist daraus ein hochkultiviertes Ritual geworden, bei dem jede Ballbesucherin eine kuratierte Kostbarkeit erhält. Die Damenspende ist Souvenir, Statussymbol und Erinnerungsanker in einem – und manchmal auch der einzige Grund, warum die Clutch größer gewählt wird als geplant.
© Wiener Opernball - Hersteller Die Damenspenden des Wiener Opernballs 2026 sind ein luxuriöses Statement aus Beauty, Duft und Kultur. Jede Ballbesucherin erhält den ikonischen Lash Idôle Mascara von Lancôme für perfekt geliftete, voluminöse Wimpern, ein exklusives Set von Zielinski & Rozen bestehend aus einer edlen Seife und einem Hand-Cleansing Spray in der Duftnote Rosmarin-Limone, die limitierte Opernball-Spezialausgabe von Falstaff sowie einen kunstvollen Fächer mit dem berühmten Canaletto-Motiv , bereitgestellt vom Kunsthistorischen Museum. Als Herren-Spende für den Wiener Opernball hat Goppion Caffè eigene Espressotassen kreiert – eine limitierte Auflage ausschließlich für Gäste des Balls.
Lifestyle-Zone Opernball
Wer meint, der Opernball bestünde nur aus Walzern und Debütantinnen-Lächeln, wird beim Blick in die Partner- und Service-Liste eines Besseren belehrt: Vom Lancôme bis Popp & Kretschmer ist der Ball eine perfekt kuratierte Lifestyle-Maschine. Zwischen Falstaff-Champagner-Salon, The Number One Vienna Bar by Tür 7, Schwarzem Kameel und Campari-Salon wird die Staatsoper für eine Nacht zur Pop-up-Metropole der Genüsse – inklusive Eis-Greissler, Ströck-Feierabend-Bar und Steirereck Friends für die genuss-affine High Society.
© Katharina Schiffl Gesellschaftlich ist der Opernball das absolute Highlight des Jahres: Rund 5.000 Gäste werden sich im Haus am Ring im Haus im Walzertakt wiegen, ein Millionenpublikum feiert via ORF, 3sat und ORF ON mit. Da wird jede Robe, jede Frisur und jeder falsche Tanzschritt zum potenziellen Meme-Moment. Der Opernball wird erstmals als grüner Event über die Bühne gehen.
© Katharina Schiffl Das Kunstwerk für das Opernball-Plakat wurde 2026 von Arnulf Rainer zur Verfügung gestellt und von Rainer's Familie nach seinem Tod im Dezember übergeben. Das Bild "Schwarzer Samt, Rote Seide" kann ab heute online auf der Website des Dorotheums besichtigt und ersteigert werden. Der Rufpreis beträgt Euro 40.000, der Reinerlös der Auktion geht zur Gänze an die Hilfsaktion „Österreich hilft Österreich“.
Mit 2,7 Mio Zusehern ist der Opernball die meistgesehene ORF TV-Sendung des Jahres. Damit das auch so bleibt, zeigt der ORF nicht nur das Ballgeschehen auf all seinen Kanälen, sondern auch am Tag nach dem Opernball einen Rückblick mit Andi Knoll.
Ein Ball, der längst begonnen hat
Was diese Pressekonferenz jedes Jahr so besonders macht, ist nicht nur die die Fülle an Fakten, sondern die Atmosphäre. Man spürt: Der Opernball ist nicht nur ein Ereignis. Er ist ein Zustand. Eine kollektive Vorfreude. Ein gesellschaftlicher Pulsschlag Wiens. Hier wird nicht bloß informiert, hier wird inszeniert. Die Pressekonferenz ist die Ouvertüre zu einer Oper in mehreren Akten:
- Das Sehen und Gesehenwerden.
- Das Spekulieren über Kleider, Gäste und Skandälchen.
- Das heimliche Üben des Walzers im Wohnzimmer.
- Und schließlich: die große Nacht.
Oder, um es mit Roščić zu sagen: eine Situation. Nur eben eine, in der sich niemand wirklich verstecken will.
