Schönheit ohne Show-Effekt

Ein Gespräch mit Annemarie Widmer

Firmengründer Louis Widmer© Louis Widmer

In der Schweiz liebt man es, die Dinge mit Ruhe, Präzision und einem Schuss Zurückhaltung anzugehen. Keine großen Gesten, keine lauten Versprechen - sondern die stille Gewissheit, dass Qualität für sich spricht. Genau so versteht sich auch dieses Schweizer Kosmetikunternehmen: LOUIS WIDMER steht für Schönheit ohne Showeffekt, dafür mit Substanz. Swissness bedeutet hier nicht nur Reinheit und Präzision, sondern auch die charmante Kunst, Attraktivität ganz selbstverständlich und unaufgeregt erstrahlen zu lassen.

Annemarie Widmer, die Inhaberin des Schweizer Familienunternehmens LOUIS WIDMER, war anläßlich des 65. Geburtstages des Unternehmens in Wien und stellte bei dieser Gelegenheit die neue Linie nutriderm Pigmacare®   vor, die Pigmentflecken effektiv vorbeugt und minimiert.

Annemarie Widmer präsentiert die neue Linie nutriderm in Wien© Beauty.at

Gegründet 1960 steht das Unternehmen seit Beginn für höchste dermatologische Kompetenz. Mit eigener Forschung, Entwicklung und Produktion in der Schweiz – unter pharmazeutischen Reinraumbedingungen – werden Hautpflegeprodukte von höchster Qualität, Wirksamkeit und Verträglichkeit erzeugt. Ob Anti-Aging, Sonnenschutz, Pflege bei sensibler Haut oder dermatologische Spezialprodukte – für LOUIS WIDMER steht stets die Förderung der Hautgesundheit im Fokus. Lediglich zum 65. Geburtstag vergaß man die Schweizer Bescheidenheit und gönnte der Marke ein neues Outfit. 

Beauty.at traf Annemarie Widmer, die das Unternehmen in dritter Generation führt, zum Interview im Hotel Triest und sprach mit der Unternehmerin über die Stärken von Familienunternehmen, über emotionale Bindungen und Herausforderungen, über Markenphilosophie, Markttrends und persönliche Vorlieben.

BEAUTY.at
Wann und wodurch wurde Ihnen das erstemal bewusst, Teil einer bedeutenden Unternehmerfamilie zu sein?

Annemarie Widmer
Eigentlich schon von Kindheit an, wenn mich mein Vater am Wochenende in die Fabrik mitnahm. Dort durfte ich alles machen, am Fließband sitzen und mit dem Telefon des Chefs spielen – das war für mich vertraut und normal. Das Unternehmen war ja überall präsent, auch am Familientisch. Dieses Bewusstsein des Besonderen ist dann von außen an mich herangetragen worden, als ich zu verstehen begann, daß die Eltern meiner Schulkollegen Kunden der Marke meines Papas sind. Das hat mich enorm beeindruckt und machte mich sehr stolz. Ganz emotional wurde es für mich, als ich auch Firmenveranstaltungen besuchen durfte und erlebte, wie stolz die Mitarbeiter auf das Unternehmen sind. Da wollte ich natürlich auch mitmachen und ein Teil dieses Unternehmens sein.

Annemarie Widmer mit ihrem Vater, Louis Max Widmer© Louis Widmer


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War es für Sie immer klar, dass das Unternehmen ihr beruflicher Lebensweg ist?  

Annemarie Widmer
Ich wollte das schon sehr früh, ich hätte am liebsten meine Lehre bei meinem Vater absolviert, aber er fand, ich müsse die Ausbildung außerhalb des Familienbetriebes machen, was ich heute auch verstehe. Ich hatte verschiedene Jobs im Marketing  und Salesbereich bei anderen Unternehmen, und irgendwann habe ich dann gesagt: „Ich geh meinen Weg und mache meine Karriere“. Und dann meinte mein Vater: „So, jetzt bist Du bereit, jetzt darfst Du ins Unternehmen kommen“.

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Louis Widmer steht für dermatologische Kompetenz, gleichzeitig boomt Lifestyle-Skincare. Aktuell werden Hautpflegelinien für Kinder lanciert, Hautpflege gegen Emotional Aging ist ein großer Trend – wie geht es Ihnen damit? Wie schaffen Sie den Spagat zwischen dermatologischer Kompetenz und Qualität und dem Anspruch, spannend genug für den Konsumenten zu sein?

Annemarie Widmer
Das ist eine sehr gute Frage, die wir uns selbst regelmässig und permanent stellen. Wir verstehen uns als Rundumlieferant für die Haut. Die Dermokosmetik versucht, die Brücke zwischen herkömmlicher Kosmetik und Pharmazie zu schlagen. Uns geht es nicht nur um Pflege und Schutz, sondern auch um das Gesunderhalten, um die Prophylaxe, um nicht in eine Hauterkrankung abzugleiten. Und in weiterer Folge natürlich Heilung bei diversen Hautkrankheiten. Hier nicht zu medizinisch zu sein, sondern eben auch diesen Lifestyle-Faktor mitzutransportieren, das ist der Spagat, den wir machen. Ich glaube, er gelingt uns relativ gut, auch jetzt mit dem neuen Design.

Die Gesichts- und Körperpflege von Louis Widmer ist reine Kompetenz - ohne Schnörkel© Louis Widmer

Aber vielleicht sagen Sie mir, wie sie die Marke wahrnehmen. Wir versuchen, die DNA der dermatologischen Kompetenz durch alle Produktlinien aufrechtzuerhalten - auch bei Neulancierungen - und gleichzeitig auch ein luxuriöses Wohlfühl-Pflegeerlebnis zu geben. Da spannt sich der emotionale Bogen von schönen Texturen, von der Haptik, bis zur Anmutung. Das Wohlfühlerlebnis beginnt ja bereits, wenn man den Schrank im Badezimmer öffnet.  

Trends wie Pflegelinien für Kinder, die sich mit 10 Jahren bereits unterschiedliche Pflegerrituale aneigen, während die Haut noch nicht vollständig entwickelt ist – da halten wir uns an die Empfehlung unseres Dermatologen-Netzwerks und spielen einfach nicht mit. Wir hatten mal eine Babylinie, die leider nicht erfolgreich war, weil die Kundin nicht in der Apotheke war. Im Drogeriemarkt wäre das ein Riesenerfolg geworden, aber so haben wir uns für den Fachhandel entschieden und gegen den zusätzlichen Umsatz. Auch hier wieder: „Stick to your DNA“  

Wir steigen bei der Jugend mit unserer Kompetenz ein z.B. mit SKINAPPEAL. Das ist eine kosmetische Linie für junge Haut, die zu Pickel neigt. Da holen wir die Jugendlichen das erstemal ab, aber mit sinnvollen Produkten.  

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Longevity ist derzeit ein Megatrend – von Nahrungsergänzung bis Biohacking. Entwickeln Sie Produkte, die nicht nur pflegen, sondern auch nachweislich die „biologische Uhr“ der Haut beeinflussen? Wie positioniert sich die Marke LOUIS WIDMER hier?

Annemarie Widmer
Als diese Trends aufkamen, haben wir uns gefragt: Machen wir denn das nicht schon seit langem?  Wo beginnt der neue Trend und was machen wir in der Dermokosmetik ohnehin schon? Wir schlagen diese Brücke, wir verwenden nur Wirkstoffe, die wissenschaftlich belegt sind, die eine Wirkung erzeugen, und etwas anderes kommt nicht bei uns nicht rein. 

Die neue Linie nutriderm  Pigmacare richtet sich gegen Pigmentflecken© Beauty,at

Wir gehen mit Trends, wenn sie für uns dermatologisch relevant sind, sonst lassen wir das sein. Wir dosieren sehr hoch, man nennt das pharmako-dynamische* Dosierung – also eine Dosierung, die wirkt. Da arbeiten wir auch unsere dermatologische Kompetenz in die Produkte ein. Natürlich können Sie 4 verschiedene Hyaluronketten reinhängen, wenn sie das 0,001% machen, dann ist das Marketing und Augenauswischerei. 

"Zusammengefasst bedeutet das, wir tun das alles schon sehr lange, aber da kommt uns unsere Schweizerische Bescheidenheit in die Quere und wir sprechen zuwenig darüber".

Generell finde ich den Longevity Trend sehr spannend, da er 360Grad umfasst und nicht nur auf die Hautpflege fokussiert. Und immer wenn ein großer Trend kommt, wird extrem viel geforscht. Da werden in Zukunft auch neue Wirkstoffe kommen, epigenetisch relevante Wirkstoffe. Wir können nicht  Einfluß auf die DNA und die Zellstruktur nehmen, aber wir können indirekt an der Verbesserung arbeiten - und das tun wir bereits. Epigenetik blickt von außen auf die Genfunktionen, da geht es um Umweltfaktoren wie Essen, Stress, Schlafgewohnheiten, Umweltbelastungen etc. Und da sind wir bereits beim Sonnenschutz. Dieses Kapitel wird noch sehr spannend werden. 

Beauty.at 
Sprechen wir über die Grenzen der Wirksamkeit. Viele Beauty-Marken versprechen jugendliches Aussehen. Sie arbeiten wissenschaftlich. Wo ziehen Sie die Grenze zwischen ehrlicher Hautpflege und Wunschdenken? Ich denke da auch an den Placebo-Effekt** bei Studiengruppen.

Annemarie Widmer
Wir wissen, daß häufig bereits eine neutrale Cremebasis einen gewissen Effekt erzielt. Diese Resultate sehen wir natürlich auch, aber da kann unser technischer Direktor mehr dazu sagen.  

Was wir tun  – und das wurde bereits 1960 in unserer Mission festgelegt – ist die Erfüllung von realen Erwartungen. Marketing muss, darf und soll sagen, was wir können. Aber wir versprechen keine Wunder, das passt nicht zu einer dermokosmetischen Marke. Gleichzeitig sind wir zu wenig marktschreierisch (lacht). Wir müssen unbedingt ein bisschen mehr herauskitzeln, was wir wirklich gut können. 

Aus diesem Grund beginnen wir jetzt, Studienresultate zu veröffentlichen, und damit viele kleine, aber wichtige Hebel in Bewegung zu setzen. Die Konsumenten wollen heute wissen, was wir können. Longevity war immer in unserer DNA, im Selbstverständnis von LOUIS WIDMER, und zwar so sehr, daß wir gar nicht darüber gesprochen haben.

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Sie haben Optik und Auftritt Ihrer Produkte deutlich modernisiert, um nicht zu sagen, emotionalisiert. Louis Widmer ist stark in der traditionellen Apotheke verankert, die als wenig emotionaler Verkaufsort gilt. Wie könnte die Apotheke der Zukunft aussehen, wenn es darum geht, Hautpflege erlebbar und innovativ zu präsentieren?

Louis Widmer ist stark in der traditionellen Apotheke verankert© Beauty.at


Annemarie Widmer Die traditionelle Rolle der Apotheke ist meiner Meinung nach sehr mit der DNA des Apothekers verwoben, er will helfen und dienen. Man kommt mit dem Rezept und erhält auch genau dieses, zuverlässig und pünktlich. Der Apotheker hat in seiner DNA das Ziel verankert, dem Kunden nicht noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Er bekommt, was er braucht und damit ist es gut. 

Dieses Verhalten sehen wir sehr stark in Österreich, während in der Schweiz ganzheitlicher gedacht wird. Wenn jemand mit Heuschnupfen in die Apotheke kommt, dann könnte dieser Mensch auch trockene Augen und eine trockene Haut haben, er/sie eventuell allergisch auf parfümierte Produkte reagieren, vielleicht auch Nahrungsergänzung für das Immunsystem benötigen usw. Ich denke, da muss die Apotheke hin, denn ihr Potential in vielen Bereichen ist riesig. Sie verfügt über eine fixe Kundschaft, die kommt – noch. Mittlerweile sind e-Rezepte sind auf dem Vormarsch, und was passiert dann?

Die Apotheke hat das Potential, sich zu einem 360° Gesundheitszentrum zu mausern, und das würde allen dienen. Auch den Krankenkassen wäre geholfen, wenn wir nicht wegen Kleinigkeiten zum Arzt oder ins Spital laufen. Für mich ist das ein Ort, der sich entwickeln sollte, mit einem konzentrierten Beratungseffekt und auch einem Erlebnisfaktor. Und da bietet sich das Thema HAUT an. 

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Seit 2022 kooperiert LOUIS WIDMER mit der ECOALF Foundation gegen Plastik im Mittelmeer. Nachhaltigkeit ist inzwischen ein Muss. Was bedeutet es für Sie, über „Greenwashing“ hinauszugehen?

Seit 2022 kooperiert Louis Widmer mit der Ecoalf Foundation gegen Plastik im Mittelmeer© Louis Widmer


Annemarie Widmer
Wir reduzieren in Sachen Verpackung soweit wie möglich, denn das ist der größte Hebel, den unsere Industrie hat. Bei den Produktverpackungen liegt der Fokus auf der Rezyklierbarkeit des Verpackungsmaterials als Grundlage für einen funktionierenden Verpackungskreislauf. Bereits 95 % all unserer Produktverpackungen sind zu 100 % rezyklierbar. Für die restlichen 5 % arbeiten wir an nachhaltigen Verpackungslösungen. Weitere Massnahmen sind der Einsatz von Monomaterial zur Vereinfachung des Sammlungs- und Rezyklierungsprozesses.

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Sie führen ein Schweizer Traditionsunternehmen in dritter Generation. Was kann ein Familienunternehmen besser als ein internationaler Konzern – und wo stoßen Sie an Grenzen?

Annemarie Widmer
Ich denke, die Stärke von Familienunternehmen generell sind flache Strukturen, daß Informationen sehr schnell fließen und Entscheidungen sehr schnell getroffen werden können. Wir sind nicht börsenotiert und haben eine sehr kleine Shareholder-Gruppe, d.h. wir können schnell reagieren, bleiben unserer Philosophie treu und können uns auf neuen Marktgegebenheit schnell einstellen. 

Schwieriger ist es im Bereich Ressourcen, z.B. bei Marketingetats oder globaler Reichweite. Da brauchen wir Partner, denn wir haben nicht die finanzielle Kraft, in jedem neuen Land mit einer Tochtergesellschaft zu beginnen - da stoßen wir an unsere Grenzen.

Aber auch wenn wir „nur“ ein 250 Personen starkes Unternehmen sind: wir spielen in einer Liga mit den richtig großen Playern in den Märkten – darauf sind wir schon extrem stolz. Ich glaube, einer der wichtigsten Faktoren ist, daß wir uns immer treu geblieben sind. Die Grundphilosophie ist immer noch die gleiche – und ich bin überzeugt, daß wird auch in 15 Jahren noch so sein. 

Wir haben unsere Leitlinien, innerhalb deren wir uns bewegen. Wir haben nie Makeup versucht, das passt einfach nicht. Es gab Parfums, aber das waren Parfums ohne allergene Duftstoffe, es war höchste Kunst, die Parfumeure für uns erarbeitet haben – und da war auch der Bezug zu unserer DNA.

Dass wir 100% eigenfinanziert sind, das hat uns bislang durch alle Wirtschaftskrisen geführt und davon gab es ja seit den 1960er Jahren einige. Besonders stolz bin ich auch darauf, daß wir noch nie – auch in keiner Tochtergesellschaft – Personal aus wirtschaftlichen Gründen entlassen mussten. 

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Warum ist Louis Widmer nicht in den USA vertreten?

Annemarie Widmer
Wir waren schon mal da. Ich war damals 25 und es war der teuerste Fehler, den ich auf Kosten des Unternehmens je gemacht habe. Ich wollte unbedingt in die USA. „Dieser Markt ist einfach bombastisch und wir brauchen Wachstum“, sagte ich. Ich habe auch die FDA-Registrierung *** für alle Produkte erreicht. Aber meine Strategie, war leider nicht gut – ich hätte von den erfahrenen Managern in unserem Unternehmen aufgehalten werden müssen (lacht).

Natürlich ist es nach wie vor ein Thema. Welchen Markt bespielt man als nächstes? Gehen wir in Richtung Asien? Da braucht es andere Texturen. Oder konzentriert man sich auf einen Markt wie USA? Auch hier benötigen wir unterschiedliche Rezepturen – speziell im Bereich der UV Filter, da sind wir in Europa noch weit hinterher. Da müssten wir separate Formulierungen haben, denn für mich gehört eine Pflege mit UV-Schutz in ein dermatologisches Sortiment. 

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Irgendwie spielt Ihre letzte Antwort mit der nächsten Frage zusammen. Gab es in ihrer Karriere einen Moment in dem sie bewusst eine Entscheidung gegen den Markttrend getroffen haben, und heute stolz sind, diesen Weg gegangen zu sein?

Annemarie Widmer
Ich glaube, die wichtigste Entscheidung (und es war nicht meine), die heute ein Erfolgsfaktor ist, war der Entschluss, die Produkte unparfumiert anzubieten und den parallelen Weg zu gehen.  Entgegen dem damaligen Trend, alles eher stärker zu parfümieren.

Wir wehren uns nicht gegen Trends, aber wir versuchen, sie auf die dermatologische Sinnhaftigkeit zu prüfen.  Machen sie Sinn, dann reiten wir das Pferd mit, und wenn nicht, dann verzichten wir lieber auf den  Umsatz. Ich mache keine Dermakosmetik für 10jährige.

BEAUTY.AT
Welcher ist Ihr Lieblingsduft? 

Annemarie Widmer
Das ist von Escentric Molecules der Duft Escentric 01

BEAUTY.AT 
Und welches ist Ihr Lieblingsprodukt aus dem eigenen Sortiment.

Annemarie Widmer
Zuviele. An einem normalen Tag brauche ich etwa 12 Produkte.

BEAUTY.AT 
Vielen Dank für die erfrischend ehrliche Antwort und dieses Interview 

* Die Pharmakodynamik ist ein Teilgebiet der Pharmakologie. Sie beschreibt die Art der Arzneimittelwirkung im Körper, also die biochemischen und physiologischen Effekte des Pharmakons auf den Organismus

** Der Placebo-Effekt beschreibt die positive Wirkung einer Scheinbehandlung (eines Placebos, also ein Produkt ohne Wirkstoff), die auf der positiven Erwartung des Patienten an die Therapie beruht. Dieser Effekt kann zu einer tatsächlichen Verbesserung z.B. bei Hautbeschaffenheit führen. ie Wirkung entsteht durch eine komplexe Wechselwirkung von psychologischen und neurobiologischen Mechanismen, die die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisieren. 

***FDA ist die Abkürzung für die Food and Drug Administration, eine US-amerikanische Behörde, die für die Zulassung, Kontrolle und Überwachung von Lebensmitteln, Arzneimitteln, Kosmetika, Medizinprodukten und anderen Gesundheitsprodukten zuständig ist


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